Bartlos in Schwetzingen

Stellen wir uns eine Noten-Umblätterin vor, mit Bart und unverschämtem Auftreten. Stellen wir uns vor, sie suchte einen Job in Schwetzingen.
Keine Chance.
Zumindest nicht beim Großpianisten Svjatoslav Richter.
Der verlangte laut seinem Vertrag mit den Schwetzinger Festspielen  nämlich das genaue Gegenteil:
„Umblätterer, männlich, ohne Bart, bescheidenes Auftreten“.
Er wird ihn wohl auch bekommen und große Kunst geboten haben.
Ungestört von den anscheinend fundamentalen Ablenkungsfaktoren Geschlecht, Erscheinung und Verhalten. An das taktile Störpotential langer Bärte versuchen wir gar nicht erst zu denken. .

Zitat-Quelle: Hans Hachmann, in SWR Musikstunde,  31.5. 2012

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Ein Gedanke zu „Bartlos in Schwetzingen

  1. Ein Rauschebart rauscht, ein Schnurrbart schnurrt, ein Brummbart brummt, ein Schnauzbart schnauzt, ein Drosselbart drosselt, ein Kratzebart kratzt, ein Grantelbart grantelt. Das kann in einem Konzert nur stören.
    Weitere lästige Bartformen: Abart – ist nicht immer die richtige Tonart. Webart – unbekannte Tonart. Farbart – ist nicht immer die richtige Tonfarbe. Verlautbart – ist so manches nicht ohne Lärm. Offenbart sich alles in dem Wunsch nach Bartlosigkeit.
    Krachende Schlagzeile: Ein Schwarzbärtiger Vereinbart mit Bartender Bartholomäus am Bartisch Bartransaktionen im Nachbartal.

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