Finanzbrache

Dieses Wort begegnet mir in letzter Zeit so häufig, dass mir Zweifel kommen, ob es sich um bloße Tippfehler handelt.
Vielleicht hat ja die derzeit starke Verwendung des ersten Parts „Finanz“ die „n“-Tasten derart strapaziert, dass diese im zweiten Teil schon einmal schlappmachen können. Bedenklicher wäre eine semantische Interpretation, die in „Finanzbrache“ eine Art Freud’schen Versprecher sieht. Dabei enthüllte das herausgerutschte Wort, dass man, allen offiziellen Beteuerungen zum Trotz, die ganze Branche innerlich längst aufgegeben habe.

3 Gedanken zu „Finanzbrache

  1. ich bin eindeutig für Deine Freud’scher Versprecher-Interpretation! Und das nicht nur aufgrund meines beruflichen Hintergrundes ;-)))

  2. Pingback: Finanzbrache | enzyglobe

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